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Tipps & Tricks: |
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Wintervorbereitung
- Vergaser entleeren.
Kannst Du entweder indem Du den Benzinhahn schließt
und den Motor laufen lässt, oder Du benutzt
(soweit vorhanden) die klassische Ablasschraube.
- Batterie ausbauen.
Und dort abstellen wo sie weder einfrieren noch
schmelzen kann.
Bei Wiedereinbau Flüssigkeit checken.
- Reifendruck checken.
Den Reifendruck auf den geforderten Stand bringen
und gelegentlich überprüfen. Außerdem
lohnt es sich, das Bike ab und an zu bewegen um
Deformationen zu verhindern.
- Wellnesprogramm.
In der Regel schadet es deinem Motorrad nicht,
wenn Du vor dem Winterschlaf mal mit einem Lappen
drüber gehst. Das befreit den Lack von Schmutz
und Feuchtigkeit und verhindert das Ansetzen von
Rost.
Anschließend noch Rostschutzöl auf
die Metall parts auftragen.
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Kettenantrieb
- Einfetten.
Ca. alle 1.500 km die Kette mit einem speziellen
Kettenreiniger säubern und danach gründlich
mit Kettenspray einfetten.
- Hinterrad reinigen.
Nach dem säubern und einfetten musst Du unbedingt
darauf achten, dass das Hinterrad frei von Rückständen
des Kettensprays ist.
- Haltbarkeit.
Normalerweise hält eine Durchschnittskette
zwischen
10.000 und 20.000 km. Danach solltest Du dir einen
neuen Kettensatz leisten.
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Vergaser
reinigen
- Ausbau.
Ist entweder das Benzin im Vergaser eingetrocknet
oder sind Ablagerungen Durch deinen rostigen Tank
in den Vergaser gelangt, bleibt dir nicht mehr,
als den Vergaser auszubauen und komplett zu zerlegen.
(Vorausgesetzt Du bist anschließend
in der Lage das Teil auch wieder zusammen zu bauen
- ansonsten lässt Du den Vergaser besser
in der Werkstatt reinigen)
- Reinigung.
Rückstände, Ablagerungen und Schmutzteilchen
mit Reinigungsbenzin säubern. Falls Du Terpentin,
Bremsenreiniger oder Nitro verwendest musst Du
darauf achten, dass Du die Lager und O-Ringe damit
nicht beschädigst. Danach alle Öffnungen
mit Druckluft durchblasen.
- Vorsicht beim Zusammensetzen.
Lager, Wellen, O-Ringe, Dichtpapier und Schieber
nicht einfetten, da der Staub am Fett haftet und
dadurch die Lager ruiniert.
Nach dem Zusammenbauen musst Du den Vergaser neu
einstellen.
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Bremsflüssigkeit
- Check Up.
Vor dem Wechsel oder Nachfüllen der Bremsflüssigkeit
muss Du sicher gehen, dass Du die richtige Art
von Bremsflüssigkeit verwendest.
Info's hierzu erhältst Du vom Hersteller
oder Fachhändler. Während des Austauschs
der Bremsflüssigkeit solltest du darauf achten,
dass kein Schmutz in den Behälter gelangt.
Achtung !
Bremsflüssigkeit kann bei Hautkontakten Reizungen
verursachen.
- Vorderbremse.
Der Behälter der Vorderbremse findest Du
in der Regel an am Lenker.
Bei einem kompletten Wechsel der Bremsflüssigkeit
zuerst mit der Ablass- schraube die alte Flüssigkeit
vollständig auslaufen lassen.
Den Deckel abmontieren, die Dichtungen, die Membran
und die Abdeckplatte des Behälters entfernen
und anschließend die Bremsflüssigkeit
bis zur Markierung auffüllen. Anschließend
alles wieder zusammenbauen.
- Hinterbremse.
Die Position des hinteren Behälters ist von
Bike zu Bike verschieden. Am Besten du findest
Du hierzu Informationen im Handbuch deines Mopeds.
Ansonsten ist die Prozedur fast gleich wie die
des vorderen Behälters.
Auch hier bitte nachträglich kontrollieren,
ob die Schrauben gut festgezogen sind und keine
Bremsflüssigkeit auslaufen ist.
Anschließend beide Bremsen betätigen
um die Flüssigkeit in den Bremskreislauf
zu pumpen und somit eine vollständige Bremsleistung
sicherzustellen.
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Motor
abgesoffen
- Offener Hahn
Wenn Du wieder mal vergessen hast den Benzinhahn
zu schließen,
kann es durchaus vorkommen, dass die Zylinder
mit Benzin überflutet wurden. Sind auch die
Zündkerzen in Mitleidenschaft gezogen, können
diese das Benzin- Luft Gemisch nicht mehr zünden
und das Moped steht.
Um die Zylinder zu leeren, muss als erstes der
Choke raus genommen werden. Danach den Motor mit
Vollgas für einige Sekunden durchzünden.
Springt der Motor an, musst Du die Benzinzufuhr
drosseln, so dass der Motor in einem stabilen
Leerlauf arbeitet.
Springt der Motor nach mehrmaligen Anlassversuchen
immer noch nicht an, ist es ratsam die Zündkerzen
auszubauen und zu reinigen.
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Motoröl
- Art & Qualität.
Beim Kauf des Motoröls musst du unbedingt
auf die empfohlene Viskosität achten, die
vom Hersteller angegeben wird. Auf jeden Fall
solltest Du ausschließlich spezielles Motorradöl
verwenden.
In der Regel reicht im Alltagsbetrieb ein gutes
Mineralöl.
Bei Hochleistungsmotoren oder bei manchen alten
Motoren ist synthetisches Öl zweckmäßiger
da es die Reibungskräfte im Motor reduziert.
Ein Wechsel von Mineral- auf Synthetiköl
ist bei hohen Belastungen zum Beispiel auf der
Rennstrecke ratsam.
- Beim Einfahren.
Wenn du einen Motor einfährst, benutze
anfangs Mineralöl, auch wenn du später
auf synthetisches Öl verwendest. Das Mineralöl
fördert den gewollten Verschleiß und
die Lager und Zahnräder laufen sich besser
aufeinander ein
Benutze in der Einfahrzeit Mineralöl, auch
wenn Du später ein synthetisches Öl
verwenden willst. Das fördert den anfangs
gewünschten Verschleiß, die Lagerpaarungen
und Zahnräder spielen sich besser aufeinander
ein. Somit verkürzt sich die "Schonzeit"
und Du kannst den Motor früher voll belasten.
- Wechselintervalle.
Beachte die vorgegebenen Wechsel-Intervalle der
Hersteller. Häufigeres Wechseln bringt bei
einem guten Markenöl in modernen Motoren
nichts. Längere Intervalle schaden jedoch
auf jeden Fall. Wenn du mit einem Wechsel von
Mineral- auf Synthetiköl liebäugelst,
solltest Du danach den ersten Wechsel auf etwa
zwei Drittel der angebenden Distanz verkürzen,
da das Synthetiköl unter Umständen Ablagerungen
lösen kann.
- Öl - filtern.
Bei Harleys und anderen Oldtimern ohne
vernünftige Ölfilterung kann der Abrieb
mit dem Öl umgewälzt werden. In solchen
Fällen ist ein häufiger Ölwechsel
unbedingt nötigt !
Beim Einsatz von Ölfiltern musst du bei jedem
Ölwechsel, nach Herstellervorgabe den Ölfilter
wechseln. Alte Filter können verstopfen und
den Ölkreislauf beeinträchtigen. Äußerndem
wird so auch das im Ölfiltergehäuse
enthaltene Altöl getauscht.
- In der Werkstatt.
Wenn du deinem Ölwechsel vom Mechaniker in
der Werkstatt deines Vertrauens vornehmen lässt,
informiere diese vorab, ob du Mineralöl oder
synthetisches Öl einfüllen willst. Kontrolliere
aber anschließend die Rechnung ob auch das
berechnete Öl verwandt wurde.
Auch beim Öl gilt, "never touch a running
system". Soll heißen, wenn du mit deinem
Öl zufrieden warst, besteht kein Grund zu
wechseln, da es ansonsten zu "Klümpchenbildung"
kommen kann.
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